Grundausstattung – die nötige Hardware:

Bevor Sie jetzt einen Rieseneinkauf machen, schauen Sie erst mal nach, das meiste haben Sie bestimmt, irgendwo.

Als erstes brauchen Sie zwei Schneidebretter aus Holz oder Kunststoff, nicht zu klein, sonst können Sie den halben Wirsing vom Boden essen.

Bei den Messern scheiden sich die Geister. Für den Anfang reicht ein größeres Kochmesser, so 12 bis 15 cm und ein kleineres Gemüsemesser um die 8-10 cm. Hier lohnt es sich, auf Qualität zu achten, denn das ist Ihr Handwerkszeug.

Auch das beste Messer wird mal stumpf, daher brauchen Sie einen Messerschärfer.

Es gibt die verschiedensten Modelle, probieren Sie einfach aus, womit Sie am besten zurechtkommen.

Ein Sparschäler (Gemüseschäler) ist sehr hilfreich, weil er Kartoffeln und Gemüse schneller und effektiver schält als das Messer (die Kartoffeln sehen damit auch nicht so würfelförmig aus nach dem Schälen), die gibt’s übrigens auch für Linkshänder.

Zwei Holz- oder Kunststoffbratlöffel (kein Metall, das zerkratzt die Pfannen) vervollständigen die Ausstattung.

Jetzt fehlt nur noch ein großer Topf für Suppen und Gemüse (fangen Sie mit einem Topf an, ein zweiter ist schnell gekauft, falls Sie ihn brauchen) und eine große und kleine beschichtete Pfanne, die gibt’s oft günstig im Doppelpack.

Beim Topf lohnt es sich, auf Kaltgriffe zu achten, die werden nämlich nicht heiß. Damit ersparen Sie sich einige Brandblasen und viele deftige Flüche (besser für’s Karmakonto).

Da Sie sich ernährungstechnisch eventuell auf Neuland begeben, werden Sie mit neuen Lebensmitteln experimentieren. Je nach Kreativität oder Mut werden Sie manchmal (hoffentlich) passende Lebensmittel zusammenwerfen und hoffen, daß es schmeckt.

Der perfekte Zauberkessel dafür ist ein Wok, idealerweise aus Gußeisen, hält ewig, ist günstig und verteilt die Hitze optimal. Gemüse bleibt knackig und so bleiben die Vitamine besser erhalten. Kokosöl ist das perfekte Fett dafür. Top Beilage ist Reis – NuNalifer geht’s kaum.

Wenn Sie Smoothies machen wollen, brauchen Sie einen Mixer. Allein aus diesem Kauf kann man eine Wissenschaft machen.

Empfehlung: Wenn Sie Smoothies erst mal ausprobieren wollen – und das ist extrem sinnvoll, denn die schmecken super und sind echte Gesundheitsraketen – haben Sie ja vielleicht schon einen Pürrierstab, möglichst mit Mixbehälter, ansonsten viel Spaß beim Putzen.

So ein Stab ist zwar nicht optimal, aber Sie brauchen ihn ohnehin zum Pürrieren von Suppen (eine heiße Suppe im Winter kann was!) und er ist nicht teuer.

Wenn Sie es perfekt angehen wollen, empfiehlt sich der Green-Star (mehr dazu unter Aktuelles), aber setzen Sie sich und halten Sie ein beruhigendes Getränk bereit, wenn Sie den Preis sehen.

Basic’s - oder: So geht’s los!
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